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WEG Verwalter - Ein Beruf mit viel Abwechslung

Warum bewerben sich so wenige Immobilienkaufleute auf den Beruf als WEG-Verwalter? Um dies zu klären, haben wir mit Kolleginnen und Kollegen gesprochen, die sich in ihrem Beruf sehr gut auskennen. Was macht es aus, dass sie Freude an Ihrer Arbeit haben? Irene Krieg (IK), Treubau Verwaltung, Selahattin Bulutlar (SB), TREUREAL Property Management und seine Kollegin Anita Wolf (AW) gaben Antworten auf neun Fragen.

Das Interview

#1: Warum sind Sie WEG-Verwalterin?
IK: Es ist ein abwechslungsreicher Beruf: Man kommt morgens ins Büro, hat sich vorgenommen die Einladung für die nächste Eigentümerversammlung zu schreiben und dann klingelt das Telefon: Ein Schaden wird gemeldet. Also ist alles wieder neu zu organisieren. Diese Abwechslung mag ich sehr an meinem Beruf.

#2: Warum sind Sie WEGVerwalterin bei der IGRN?

AW: Die IGRN bietet uns Verwaltern ein gutes Backoffice. Wir haben gute Rahmenbedingungen, um selbstständig und eigenverantwortlich zu arbeiten. Wir arbeiten gut mit der Buchhaltung zusammen, bekommen jährlich pünktlich und richtige Abrechnungen geliefert und haben hier in Chemnitz auch die Handwerker mit bei uns im Haus. Dadurch können wir die technischen Fragen kleinerer Art dann auch direkt zwischen "Tür und Angel" kurz besprechen. Wir haben ein gutes Verhältnis mit einer Anwaltskanzlei. Fachliche Themen kann man mit unseren Vorgesetzten kurz und knapp am Telefon klären. In dringenden Notfällen sind sie immer bereit, auch an den Eigentümerversammlungen teilzunehmen. Ich denke für jeden der in der Lage ist selbständig und eigenverantwortlich zu arbeiten ist die IGRN eine guter Platz.

#3: Was macht Ihnen an Ihrer Arbeit besonders viel Spaß?
SB: Also besonders viel Spaß macht mir, dass wenn ich morgens in mein Büro fahre und während der Fahrt schon meine Immobilie sehe, auf der Autobahn und schon weiß, ok da ist heute was los oder auch nicht. Bei dem Spezialobjekt Squaire gibt es jeden Tag eine Herausforderung, die zu meistern ist. Mir macht es auch Spaß, dass man sich in der Branche mit dieser Spezialimmobilie präsentieren kann.

IK: Spaß an dem Job macht mir die Abwechslung in der Tätigkeit. Ich habe jeden Tag aufs Neue mit unterschiedlichen Menschen zu tun, auf die man sich immer wieder neu einstellen muss. Auch macht es Spaß, die unterschiedlichen Situationen und Probleme, die die Eigentümer haben, jeden Tag neu zu bewältigen.

AW: Das besondere an der WEG-Verwaltung im Vergleich zur Mietverwaltung ist, dass wir direkt mit den Kunden arbeiten. Man bekommt ein direktes Feedback wie zum Beispiel ein Lob oder auch ein Dankeschön. Das ist meines Erachtens ein toller Ansporn, um die Arbeit qualitativ hochwertig zu leisten. Eine weitere Besonderheit ist die selbständige Arbeit: Der Vorgesetzte mischt sich eigentlich in das operative Geschäft überhaupt nicht ein. Man ist in der Lage, wirklich mit den Gemeinschaften, die man über die Jahre hinweg auch betreut, in einem guten Verhältnis zusammenarbeiten zu können.

#4: Was sind die Aufgaben als WEG-Verwalter?
IK: Meine Aufgaben sind die Werterhaltung bzw. Wertsteigerung der Immobilie, die Instandhaltung und Instandsetzung des gemeinschaftlichen Eigentums zu betreuen und zu organisieren.

#5: Wie sieht Ihr typischer Arbeitsalltag aus?
AW: Der typische Arbeitsalltag in der WEG-Verwaltung ist schwierig zu planen. In der Regel beginnt er so gegen 8 Uhr bei uns im Büro mit dem Überprüfen der eingegangenen E-Mails, Telefonate führen, kaufmännische Dinge klären, mitunter kommt es auch vor, dass man dann zu Havarien gerufen wird. Das wirft das ganze geplante Tagesprogramm dann natürlich über den Haufen. Man steigt ins Auto fährt sofort los. Gegen 16 Uhr ungefähr ist in aller Regel mein Tag dann zu Ende. Ich bin 35 Stunden angestellt und habe mein Kind zu Hause noch zu versorgen.

#6: Wie viele WEGen haben Sie in der Verwaltung?
AW: Ich betreue dieses Jahr aktuell 20 Gemeinschaft en mit rund 600 Einheiten. Ich habe eine Assistenz zur Seite stehen. Wir sind hier am Standort drei WEG-Verwalter. Meine Objekte befi nden sich in Sachsen und Thüringen vorwiegend in den Städten Chemnitz, Gera und Altenburg. Mein größtes Objekt ist hier in Chemnitz, eines der größten Objekte. Das sind ungefähr 130 Einheiten verteilt auf vier Hauseingänge mit einigem technischen Aufwand. Dort gibt es eine große Tiefgarage sowie einige Baumängel, die noch zu beseitigen sind aus der Herstellungszeit. Dort wirkt ein sehr anspruchsvoller Verwaltungsbeirat. Das ist eines der anspruchsvollsten Objekte die ich hier habe.

#7: Was war Ihre größte Herausforderung?
SB: Meine größte Herausforderung war der Umstieg vom Property Management Gewerbe auf den WEG-Verwalter Squaire, weil ich zum einen als Property Manager Gewerbe überwiegend kaufmännische Tätigkeiten ausgeführt habe und in Verbindung mit Squaire dann auch sehr viele Berührungspunkte mit der Technik hatte, die für mich neu waren. Grundsätzlich habe ich eine super Unterstützung bekommen von meinem Vorgesetzten, so dass die Aufgabe dann zwar herausfordernd war aber gut gemeistert wurde.

#8: Wie lässt sich für Sie Familie und Beruf in ihrem Job als WEG Verwalter vereinen?
IK: Das Interessante sind die fl exiblen Arbeitszeiten. Es ist durchaus möglich, morgens später anzufangen. Das ist gerade für Mütter mit Kindern, die in den Kindergarten oder in die Schule gebracht werden müssen, sehr gut. Im Gegenzug hat man aber auch viele Abendtermine. Aber gerade wenn der Mann dann zu Hause auf die Kinder achtet, dann kann man diese Abendtermine gut wahrnehmen. Man ist also sehr flexibel in der Arbeitszeit.

AW: Ein Vorteil in der WEG-Verwaltung ist es, dass ich natürlich auch die Termine relativ frei festlegen kann, immer in Abstimmung mit den Gemeinschaft en und mit den Verwaltungsbeiräten, so dass das alles planbar ist.

#9: Warum lohnt es sich, WEG-Verwalter zu werden?
AW: Es lohnt sich WEG-Verwalter zu werden, denn man kann zum einen seine Arbeitszeit im Wesentlichen frei einteilen. Man arbeitet selbstständig, eigenverantwortlich und man bekommt defi nitiv bei uns immer die Unterstützung von unseren Vorgesetzten fachlich wie auch rechtlich. Wir können uns immer darauf verlassen, dass im Hintergrund jemand ist, der uns den Rücken freihält. Es lohnt sich, weil die Arbeit abwechslungsreich und spannend ist. Es ist nicht nur ein reiner Bürojob, man ist auch unterwegs. Es lohnt sich für alle, die gerne mit Menschen arbeiten, die kommunikativ sind und auch keine Scheu davor haben, vor Gemeinschaft en im Rahmen von Versammlungen zu sprechen. Wir kommen rum, kommunizieren viel mit Menschen und müssen auf verschiedene Charaktere eingehen. Das macht mir persönlich viel Spaß.

IK: Es ist aber ein toller Beruf, man muss reinwachsen. Es ist eine Herausforderung auch die Eigentümerversammlungen abzuhalten vor 60-70 Leuten zu stehen und die Agenda sowie die Tagesordnungspunkte vorzustellen, aber es macht auch Riesenspaß.


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Konzernpersonalabteilung
Frau Katja Queens
Schulstraße 85
09125 Chemnitz

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